Notenwerte im Takt

In diesem Artikel lernst du, wie man Noten mit verschiedener Dauer innerhalb eines Taktes anwendet und kombinieren kann. Beachte allerdings den Hinweis zum benötigten Vorwissen für diesen Artikel weiter unten, damit du ein optimales Verständnis für die Verwendung von verschiedenen Notenwerten erlangst.

Dieser Artikel behandelt zwar nicht die Nutzung von Pausen innerhalt ihres Taktes, doch das Gelernte lässt sich eins zu eins auf Pausen und ihre unterschiedlichen Längen übertragen.

Vorwissen

Für diese Lektion solltest du bereits wissen, dass es verschiedene Notenwerte gibt und wie sie miteinander "verwandt" sind: beispielsweise zwei Achtel = eine Viertel. Außerdem ist es hilfreich sich diese "Verwandtschaftsverhältnisse" über das Bild eines Kuchens oder eines Apfels vorzustellen und zu verstehen.*

Ein Takt ist sozusagen eine festgelegte Längeneinheit. Das kennst du schon aus anderen Fächern. Beispielsweise hat ein Jahr

Monate oder Wochen oder Tage.

Ganz Schlaue scherzen ja auch oftmals: „Ein Jahr hat 10 Monate, 4 Wochen und 31 Tage."

Oder ein anderes Beispiel: Wenn du mit einem Maßband oder Zollstock arbeitest, hat

ein Meter Dezimeter, Zentimeter und Millimeter.

In der Musik ist es so ähnlich...
Auch hier gibt es verschiedene Einheiten (Notenwerte), die in eine festgesetzte Länge (Takt) passen. Ein normaler, gerader Takt heißt bei uns meist 4/4-Takt und besteht aus

einer oder zwei oder vier oder acht .

In Noten geschrieben sieht das dann so aus:

Ganz Schlaue können die Notenwerte sogar miteinander kombinieren. Sie müssen nur beachten, dass so ein Takt nicht „zu wenig" oder „zu viel" enthält. (Genauso wie Apfelstücke nicht zusammen "passen", wenn man versucht fünf Viertel zusammenzusetzen.)

Viertel + Achtel + Achtel + Halbe = Ganze (bzw. 4/4)

► Schreibe vier andere Takte mit je verschiedenen Notenwerten.