Gitarren-Griffnavigator · v2.0.0-beta
Offline nutzbarer Akkordnavigator für Gitarre, Ukulele, Gitalele und Mandoline, im OMA-Design. index.html direkt im Browser öffnen; alle Dateien und den Ordner fonts gemeinsam bereitstellen. Keine Installation und kein Netzwerk erforderlich.
Beta: Die rechnerische Tonprüfung ersetzt keine unabhängige instrumentale Prüfung. Hinterlegte Standardformen werden bevorzugt; automatisch erzeugte Varianten können ungewohnt oder schwer spielbar sein. Das Ergebnis kennzeichnet „Hinterlegte Griffvorlage“ beziehungsweise „Berechnete Griffvariante · Spielbarkeit prüfen“. Der dauerhaft sichtbare Beta-Kopfbereich aus v1.4.2 bleibt erhalten.
Feedback, Fehlerberichte und Funktionswünsche zum Tool gerne hier eintragen.
Inhalt
Instrumente und Stimmungen
Die Reihenfolge entspricht der Saitenfolge im Diagramm, nicht immer der aufsteigenden Tonhöhe. Oktavnummern folgen der wissenschaftlichen Schreibweise mit C4 als mittlerem C; deutsches H entspricht international B.
| Instrument / Stimmung | Saiten bzw. Saitenpaare links → rechts | Klingende Tonhöhen / MIDI |
|---|---|---|
| Gitarre, Standard | E–A–D–G–H–e | E2 A2 D3 G3 H3 E4 / 40,45,50,55,59,64 |
| Gitarre, Drop D | D–A–D–G–H–e | D2 A2 D3 G3 H3 E4 / 38,45,50,55,59,64 |
| Gitarre, Halbton tiefer | E♭–A♭–D♭–G♭–B–e♭ | 39,44,49,54,58,63 |
| Gitarre, DADGAD | D–A–D–G–A–d | 38,45,50,55,57,62 |
| Gitarre, Open G | D–G–D–G–H–d | 38,43,50,55,59,62 |
| Gitarre, Open D | D–A–D–F♯–A–d | 38,45,50,54,57,62 |
| Ukulele, High-G | g–C–E–A | G4 C4 E4 A4 / 67,60,64,69 |
| Ukulele, Low-G | G–C–E–A | G3 C4 E4 A4 / 55,60,64,69 |
| Ukulele, Bariton | D–G–H–e | D3 G3 H3 E4 / 50,55,59,64 |
| Gitalele, Standard | A–D–G–C–E–a | A2 D3 G3 C4 E4 A4 / 45,50,55,60,64,69 |
| Mandoline, Standard | G–D–A–E | G3 D4 A4 E5 / 55,62,69,76, jedes Paar gleich gestimmt |
High-G ist rückläufig gestimmt: Die linke g-Saite klingt höher als C und E; C ist die tiefste Saite. High-G und Low-G besitzen dieselben Tonklassen und damit dieselben Akkord-Fretpositionen, aber eine andere klingende Oktavverteilung. Bei der Mandoline werden vier Doppelsaitenpaare (acht Saiten) als vier Doppel-Linien gezeigt; jeder Punkt und jede Fingernummer gelten für beide Saiten eines Paars.
Gitalele-Griffe entsprechen aufgrund der durchgängig um fünf Halbtöne höheren Stimmung den Gitarrenformen, mit entsprechend transponiertem klingendem Akkordnamen. Der Gitarrengriff G-Dur 3–2–0–0–0–3 ergibt beispielsweise C-Dur auf der Gitalele. Ukulele-Baritonformen ergeben sich aus G–C–E–A-Formen durch fünf Halbtöne tiefere klingende Akkordnamen; die High-G-Oktavlage wird dabei nicht auf die Bariton-Stimmung übertragen.
Bedienung
- Instrument und eine der dafür angebotenen Stimmungen wählen.
- Grundton, Akkordart und gegebenenfalls Erweiterung auswählen.
- Barré und tiefere/höhere Griffbrettlage bei Bedarf manuell einstellen.
Deutsche/internationale Namen schalten Grundtonbuttons, Akkordnamen, Tonlisten und Saitenbeschriftungen gemeinsam um. H → B, B → B♭. Enharmonisch vereinfachte Namen sind möglich; dies ist keine vollständige tonartabhängige Notenschreibweise.
Angeboten werden Dur, Moll, Powerchord, sus2, sus4, vermindert und übermäßig. Dur/Moll können alternativ 7 (kleine Septime), maj7 (große Septime), 6, add9 oder 9 erhalten. „9“ enthält die kleine Septime und die None; die Quinte wird ausgelassen. „add9“ enthält keine Septime. Die None kann im Griff als Sekunde erklingen. Bei 7/maj7 darf die Quinte entfallen, Grundton, Terz und Septime bleiben erforderlich. Ausgelassene Töne stehen ausdrücklich in der Tonliste. Der Grundton muss nicht der tiefste Ton sein; Umkehrungen sind möglich.
Bei Änderungen an Instrument, Stimmung oder Akkordauswahl werden Barré und Lage automatisch passend zurückgesetzt. Bevorzugt wird Nein/Tiefer, anschließend Ja/Tiefer, Nein/Höher und Ja/Höher. Bei üblichen Gitarren-Grundakkorden ohne offenen Standardgriff wird eine bekannte Barréform bevorzugt. Die Buttons zeigen die tatsächlich verwendete Einstellung. Explizite manuelle Barré-/Lageänderungen bleiben erhalten; ohne passenden Griff erscheint ein verständlicher Hinweis. „Barré: Ja“ verlangt einen echten Balkengriff, „Nein“ verbietet ihn. Tiefere Lage bezeichnet den niedrigsten gegriffenen Bund bis 4, höhere Lage ab 5; ein tiefer Griff kann auch einzelne höhere Bünde umfassen.
Instrumentabhängige Zusatzoptionen
- Gitarre und Gitalele: Vollgriff / Teilgriff sowie Comping verfügbar. Vollgriff bevorzugt bekannte Standardformen und möglichst viele Saiten. Teilgriff verwendet höchstens vier Saiten.
- Ukulele und Mandoline: Diese beiden Zusatzgruppen sind ausgeblendet und ihre internen Einstellungen zurückgesetzt. Die vier Saiten beziehungsweise vier Saitenpaare erhalten eine möglichst vollständige Akkordform. Barré, Lage, Akkordarten und Erweiterungen bleiben verfügbar.
- Beim Instrumentwechsel werden Comping ausgeschaltet, Vollgriff gewählt und die Standardstimmung des Instruments eingestellt. Grundton und Akkord bleiben erhalten.
Comping reduziert Dur/Moll auf Grundton + Terz, 7/9 auf Terz + kleine Septime, maj7 auf Terz + große Septime, 6 auf Terz + Sexte und add9 auf Terz + None. Powerchord, sus2/sus4, vermindert und übermäßig behalten ihre charakteristischen Töne. Rootless Comping-Griffe sind für Begleitung mit Bass oder Mitspielern gedacht; die Oberfläche nennt den fehlenden Grundton. Ein solcher Zweiklang legt allein den vollständigen Akkord nicht eindeutig fest.
Griffgrafik und Modellgrenzen
○ offen spielen, × nicht anschlagen. 1 Zeige-, 2 Mittel-, 3 Ringfinger, 4 kleiner Finger. Waagerechte Linien sind Bundstäbchen, Zahlen links die absoluten Bundnummern. Der Sattel ist beim ersten Bund dicker dargestellt. Ein Barré-Balken kann unter Tönen liegen, die andere Finger in höheren Bünden greifen.
Bekannte Gitarrenformen, deren transponierte Gitalele-Pendants, 33 Ukulele-Standardformen (Dur/Moll/7/m7/maj7) und acht einfache Mandolinenformen sind hinterlegt. Die Ukulele-Formen werden auch in Low-G und mit angepasstem Akkordnamen in Bariton genutzt. Die hinterlegten Formen sind nicht für jede Tonart verfügbar; weitere Varianten werden berechnet.
Die automatische Suche nutzt höchstens vier Finger und meist vier benachbarte Bünde. Bei 9-Akkorden der vierchörigen Instrumente sind auch fünf benachbarte Bünde erlaubt; die bekannte Mandolinen-F-Durform umfasst ebenfalls fünf. Solche Griffe erhalten einen sichtbaren Hinweis auf größere Spreizung. Gedämpfte Saiten innerhalb eines Teilgriffs müssen gezielt ausgelassen werden. Umkehrungen, individuelle Handgröße, Instrumentenmensur und Saitenspannung beeinflussen die tatsächliche Spielbarkeit. Numerisch plausible Fingersetzungen sind noch keine fachliche Freigabe aller berechneten Varianten. Linkshänder-Spiegelung, Tonwiedergabe und Kapodaster sind nicht enthalten.
Prüfung · 13. Oktober 2026
Eine separat geschriebene Prüfroutine verwendet eigene Stimmungstabellen und Akkordformeln, statt ausschließlich die Anwendungsfunktion valid aufzurufen. Sie kontrolliert Tonklassen, erforderliche Töne, Saitenzahl, Fingernummern und mehrfach verwendete Finger, Barré-Balken, Lage und Bundgrenzen für jeden erzeugten Kandidaten. Zusätzlich wurden 25 ausdrücklich hinterlegte Referenzfälle exakt abgeglichen, darunter Ukulele C/F/G/Am, Gitalele A/C sowie alle acht Mandolinen-Griffe der unten genannten Referenz. Alle 33 Ukulele-Formen wurden für High-G, Low-G und die jeweils transponierten Baritonakkorde auf korrekte Töne und Auswahl geprüft. Häufige Ukulele-Fingersetzungen C mit Finger 3, Cmaj7 mit Finger 2 und Am mit Finger 2 sind ausdrücklich hinterlegt.
| Instrument | Automatische Akkordauswahlen | Manuelle Barré-/Lagekombinationen | Erklärte Leerzustände bei manueller Wahl |
|---|---|---|---|
| Gitarre | 4.896 | 19.584 | 8.331 |
| Ukulele | 612 | 2.448 | 177 |
| Gitalele | 816 | 3.264 | 1.348 |
| Mandoline | 204 | 816 | 78 |
| Gesamt | 6.528 | 26.112 | 9.934 |
Alle 6.528 automatischen Akkordauswahlen liefern nach Rücksetzung einen Griff. Insgesamt 802.462 Kandidatenprüfungen einschließlich mehrfach geprüfter Varianten wurden durchgeführt; das sind keine 802.462 verschiedenen Griffe. Manuelle Leerzustände sind bewusst erlaubt, damit die Barré- oder Lagevorgabe nicht still geändert wird.
Browserprüfung in Chrome: alle vier Instrumente bei 240, 320, 400, 768 und 960 Pixel; kein horizontaler Überlauf und keine JavaScript-Fehler. Geprüft: korrektes Vier-/Sechssaitendiagramm, acht Linien für Mandolinensaiten, ausgeblendete Zusatzgruppen, Instrument- und Stimmungswechsel, High-G-Hinweis, gleiche Fretpositionen für High-/Low-G, Bariton- und Gitalele-Transposition, Namensumschaltung, Rücksetzung versteckter Comping-Einstellungen, vollständige Darstellung von Fünfbundgriffen und Gitarren-G-Dur-Regression. Desktop- und Mobilansichten visuell kontrolliert.
Keine unabhängige instrumentale Erprobung aller Griffe durchgeführt. Die Version bleibt ausdrücklich Beta.
Prüfung selbst ausführen
Mit installiertem Node.js im entpackten Projekt:
node tests/check-grips.cjs
Die Prüfroutine braucht keine Zusatzbibliotheken und beendet sich bei einer Abweichung mit einem Fehler. Sie prüft die Modellkombinationen und Referenzfälle; die Browserprüfung ist darin nicht enthalten. PRUEFBERICHT.json enthält den zusammengefassten Prüfstand.
Referenzen zum fachlichen Abgleich
- Ortega: Basic Ukulele Chords – Darstellungsprinzip und häufige Anfängergriffe.
- Fender: Ukulele Chords for Beginners – Akkordarten und verbreitete Ukulele-Akkorde.
- Kala: Baritone Ukulele Guide – GCEA, DGBE und rückläufige Stimmung.
- Yamaha: Guitalele GL1 – ADGCEA, eine Quarte über Gitarre.
- MandoLessons: Playing Simple Chords – visuell abgeglichene einfache G/C/D/A/F- und Gm/Dm/Am-Formen. Die Quelle wird nicht im Paket reproduziert; Griffe werden eigenständig als SVG dargestellt.
- Mandolin Compass: Mandolin Handbook – Mandolinenstimmung.
Dateien und iFrame-Einbettung
index.html, style.css und plugin.js bleiben getrennt, Schriftdateien liegen lokal in fonts/. tests/ und PRUEFBERICHT.json sind für die Prüfung, nicht für den Betrieb erforderlich.
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