
Auch für größere Menuette ist die ABA-Form charakteristisch. Menuetten folgt oftmals ein weiteres Menuett, ein sogenanntes Trio. Das Trio unterscheidet sich dabei nicht in der Form von einem Menuett, wohl aber in der Besetzung. Heri kannst du mehr darüber erfahren.
Den Arbeitsbogen zu dieser Einheit (für dein Tablet oder zum Ausdrucken) kannst du die hier herunterladen:
Menuett und Trio (PDF)
Inhalt
Ein Orchestermenuett
Auch für größere Menuette ist die ABA-Form charakteristisch. Das Menuett in G-Dur aus der Sinfonie Nr. 94 (›Paukenschlag‹) von Joseph Haydn beginnt mit einem Achttakter, der auf der ersten Stufe endet (also in G-Dur). Dieser erste Achttakter entspricht einem Viertakter in kleineren Menuetten wie in deinem selbstkomponierten Menuett:
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Auch der zweite Achttakter des Haydn-Menuetts folgt formal einem Standard, den du schon kennengelernt hast, indem er in die Tonart der Oberquinte führt (also in die Tonart der V. Stufe bzw. D-Dur). Die Ausweichung in die V. Stufe kannst du in diesem Menuett an dem Leitton cis in der Melodie erkennen:
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Nach einer Wiederholung dieser beiden Taktgruppen erklingen noch die folgenden Takte:
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Aufgaben
- Höre dir das Menuett zuerst einmal als Ganzes an. Schlage beim zweiten Anhören mit einer Hand den Viertelpuls und zeige mit der anderen Hand auf den jeweiligen Takt, in dem du dich befindest.
- In dem Menuett gibt es leise (piano = p) und laute (forte = f) Stellen. Trage in die leeren Takte die passenden Lautstärkezeichen ein.
- In dem Menuett bildet eine Taktgruppe einen Kontrast, weil sie in Moll beginnt beginnt und aufgrund von vielen Vorzeichen eine ganz andere Klangfarbe hat. Markiere diese Taktgruppe mit einem Farbstift.
- In welcher Taktgruppe erklingt die Reprise? Markiere auch diese farbig.
- Für ein Menuett sind bestimmte Wiederholungen von Taktgruppen sehr charakteristisch. Höre dir das Menuett nun ein letztes Mal an und kennzeichne durch eine weitere Fabre, an welchen Stellen eine Weiderholung von Takten zu hören ist.
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