ACDC: Hells Bells

Interpret: AC/DC
Erstveröffentlichung: 1980
Musik\Text: Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson
Produzenten: Robert John "Mutt" Lange
Label: Albert Productions

Besetzung:

Vocals: Brian Johnson
Gitarren: Angus Young, Malcolm Young
Bass: Cliff Williams
Drums: Phil Rudd

Inhalt

Zur Form

Formanalyse

Nach einer längeren Intro mit Layer-Technik (Beginn mit dem Geläut tiefer Glocken, Leadgitarre, Rhythmusgitarre, Schlagzeug und Bass). Im Laufe des Songs kehren dann 3 Formteile wieder (A, B, C), die eine pentatonische Struktur aufweisen:

Intro
A
B
C
Interlude
A
B
C
Interlude
D
B
C
C
C
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Quelle: YouTube

Pentatonik

Pentatonische Strukturen

Im A-Abschnitt Erklingen die Harmonien A-Dur, D-Dur, C-Dur sowie G-Dur über h (als Teil der Basslinie ||: a-d-c-h :||).

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Im ersten Abschnitt des B-Teils erklingen keine weiteren Harmonien, allerdings wird die Reihenfolge so verkehrt, so dass zum Beginn einer Taktgruppe D-Dur erklingt:

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Im zweiten Abschnitt des B-Teils wird das E-Dur eingeführt, dass als neue Harmonie und sekundweise ansteigende Sequenz eine erhebliche Steigerungswirkung entfaltet, das pentatonische Feld komplettiert (A-D-C-G-E) und den C-Teil in A-Dur vorbereitet:

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Durch die Steigerungsfunktion des B-Abschnitts lässt sich die dreiteilige Struktur aus als Verse-Prechorus-Chorus-Form interpretieren, wobei die drei Formteilen durch die Stufen einer A-Kadenz zusammengehalten werden:

Text

Text und Kontext

Der Text des Songs Hells Bells enthält viele Bilder aus Hölle, Gewitter und Zerstörung zur Darstellung einer mächtige und unaufhaltsamen Kraft. Die Figur im Song wirkt wie eine Art dämonischer oder rebellischer Charakter, der Chaos bringt und keine Regeln akzeptiert. Diese Bilder passen gut zum Image von AC/DC: laut, rebellisch und kompromissloser Hard Rock.

Die Glocken lassen sich auf unterschiedliche Weise interpretieren, zum Beispiel als Rock-Rebellion (in der die Höllenglocken symbolisch für die Macht des Rock’n’Roll stehen), als Neuanfang der Band (mit Totenglocken für den gestorbenen Sänger Bon Scott) oder als Selbstinszenierung (AC/DC als unaufhaltsame Kraft zur Erschütterung der Musikwelt).