Maker Music Expeditionen — Kurz und verständlich
Was ist das? Die Maker Music Expeditionen sind halbtägige, thematisch ausgerichtete Workshops an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Eine oder mehrere Lehrkräfte kommen mit einer Schulklasse für einen Vormittag ins Institut für Musik. Die Workshops sind praxisnah und unterrichtsrelevant.
1. Kurzüberblick — Ablauf in drei Phasen
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Akquise / Anmeldung
- Lehrkräfte melden sich an und wählen eines der angebotenen Module (z. B. Tüfteln und Tönen oder Lauschlandschaften).
- Bitte rechtzeitig anmelden — in der Regel mehrere Wochen Vorlauf.
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Vorbereitung
- Sie erhalten Zugang zu prozessbegleitenden Materialien und einem Impulsvideo, das Ziele, Aktivitäten und den theoretischen Kontext erklärt.
- Organisatorische Absprachen (Termin, Klassengröße, Vorerfahrungen, Jahrgangsstufe etc.) erfolgen im direkten Kontakt.
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Durchführung (Workshopvormittag an der PH)
- Die Teilprojektmitarbeitenden führen das Modul durch.
- Lehrkräfte übernehmen Aufsicht und pädagogische Begleitung, nehmen aber vorrangig eine beobachtende und lernende Rolle ein.
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Nachbereitung
- Kurzgespräch / Reflexion nach dem Workshop (Erfahrungen teilen, Fragen klären).
- Lehrkräfte erhalten über unsere digitale Pinnwand eine Handreichung mit Umsetzungsideen und Unterrichtsmaterial zum eigenständigen Erproben im Schulunterricht. Bei Bedarf begleiten wir Adaptionen im eigenen Unterricht weiter.
2. Welche Module gibt es
A) Tüfteln und Tönen — fachspezifisches Modul mit Schwerpunkt Experimentieren und Gestalten von Klang-Artefakten.
B) Lauschlandschaften — fachspezifisches Modul mit Schwerpunkt Hören, Raumklang und akustische Gestaltung.
(Weitere Module können im Projektverlauf ergänzt werden.)
3. Materialien & Fortbildung (OER)
- Entwicklung von begleitenden Fortbildungsmaterialien als Open Educational Resources (OER).
- Diese Materialien ermöglichen langfristig eine institutionsunabhängige, eigenständige Fortbildung der Lehrkräfte (Selbstlernen, Nacharbeit, Transfer in den Unterricht).
4. Ihre Rolle als Lehrkraft — konkret und praxisnah
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Vor dem Termin: Auswahl des Moduls, Abstimmung organisatorischer Fragen, Sichtung des Impulsvideos und der Materialien.
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Am Vormittag:
- Hauptaufgabe: Aufsichtspflicht & pädagogische Begleitung.
- Primäre Rolle: Beobachtende / Lernende — Nutzung des Workshops als Fortbildungssituation.
- Optional: aktive Teilnahme an Explorationsprozessen nach Interesse.
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Nach dem Termin: Teilnahme am Nachgespräch, Erprobung der Inhalte im eigenen Unterricht, Austausch über Erfahrungen.
5. Beobachtungs-Schwerpunkte & Rollen-Impulse (anwendbar)
Beobachtungsschwerpunkte (Beispiele):
- kreative Gruppenprozesse
- Umgang der Schüler:innen mit Materialien und Technologien
- Kooperations- und Kommunikationsverhalten
Rollen-Impulse (Beispiele):
- Impulsgeber:in — kurze Inputs geben, Fragen stellen
- Mitspieler:in — aktiv mitmachen, um Beispiele zu setzen
- Coach:in — gezielt unterstützen, Hilfestellungen anbieten
Lehrkräfte können vorab gewünschte Beobachtungsschwerpunkte oder Rollenwünsche äußern.
6. Nachbereitung & Unterrichtstransfer
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Wir bieten eine Handreichung auf der digitalen Pinnwand mit:
- Erläuterung der Konzeption,
- konkreten Umsetzungsideen für die Klasse,
- passendem Unterrichtsmaterial,
- Vorschlägen zur Differenzierung.
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Auf Wunsch begleiten wir die Adaption im eigenen Unterricht weiter (kurze Beratung / Reflexionsgespräch).
7. Praktische Checkliste für Lehrkräfte
- [ ] Modul auswählen (z. B. Tüfteln und Tönen / Lauschlandschaften)
- [ ] Anmeldung mehrere Wochen vor dem Termin (Terminabstimmung)
- [ ] Organisatorische Details klären: Klassengröße, Jahrgangsstufe, Vorerfahrungen
- [ ] Impulsvideo ansehen und Materialien sichten (Zugang erhalten Sie vorab)
- [ ] Beobachtungsschwerpunkte / Rollenwunsch überlegen (optional)
- [ ] Teilnahme am Nachgespräch und Materialien für den Unterricht herunterladen
- [ ] Inhalte im eigenen Unterricht erproben und ggf. weitere Begleitung anfragen
8. Kontakt / Anmeldung
Bitte melden Sie sich bei der Koordination Maker Music, Institut für Musik, Pädagogische Hochschule Freiburg. (Die konkrete Kontaktadresse/Ansprechperson erhalten Sie über die üblichen Kanäle des Instituts.)
