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Wissenschaftliches Arbeiten

Inhalt

KI-Kompetenzen

Lernziele:

  • Du hast ein Verständnis für das Problem des »zeitgerechten Wortgebrauchs« (nach H. Seiffert)
  • Du bekommst ein Verständnis dafür, was KI ist und wie sie im Prinzip funktioniert.
  • Du hast über Sinn und Probleme des Urheberrechts nachgedacht.

Sitzungsverlauf

1. Einheit: Lesen und Verstehen

Dauer: 30 Minuten
Arbeitsform: Textvorlagen und Gespräch

Besprechungen des Textes, der Zusammenfassungen und Bewertung von:
»Der zeitgerechte Wortgebrauch« von Helmut Seiffert, in: Einführung in die Wissenschaftstheorie 2. Phänomenologie, Hermeneutik und historische Methode, Dialektik, München 1970, zit n. d. 9. Aufl. (= BSR 61) ebd. 1991, S. 154–157 (im Reader zum Seminar S. 3 f.).

Künstliche Intelligenz

2. Einheit: KI-Kometenzen

Dauer: 30 Minuten
Arbeitsform: Video-Ausschnitt und Gespräch

Was ist KI?

KI
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Quelle: YouTube

Aufgaben

  • Wie entsteht die Leistung eines KI-Systems? Es geht nicht darum, die technischen Details vollständig erklären zu können. Versucht vielmehr zu erklären, warum ein KI-System auf diese Weise Texte erzeugen kann, die sinnvoll erscheinen. Erläutert dazu in eigenen Worten die Begriffe:
    • Trainingsdaten
    • Token
    • Vektoren
    • Wahrscheinlichkeiten Woher kommt das Wissen?
  • Im Video heißt es sinngemäß: Je mehr Trainingsdaten zur Verfügung stehen, desto besser ist es für die Ausgabe einer KI („das ganze Internet und alle Daten dieser Welt“). Diskutiert:
    • Warum sind große Datenmengen für die beschriebenen KI-Systeme wichtig?
    • Von wem stammen diese Daten?
    • Welche Interessen können die Urheberinnen und Urheber dieser Daten haben?
    • Warum entsteht daraus ein Konflikt zwischen technischem Fortschritt, wirtschaftlichen Interessen und Urheberrecht?
  • Wer beherrscht hier eigentlich was?
    In der letzten Sitzung wurde zwischen technischer Kontrolle und wissenschaftlichem Urteil unterschieden. Übertragt diese Unterscheidung auf ein KI-System wie z.B. ChatGPT.
    • Muss ich verstehen, wie Tokenisierung, Worteinbettungen, Transformer und Wahrscheinlichkeitsberechnungen technisch funktionieren, um ein KI-System wissenschaftlich verantwortlich benutzen zu können?
    • Begründe deine Antwort. Bestimmt anschließend mindestens drei Dinge, die ihr wissen oder beurteilen können müsst, auch wenn ihr die technische Funktionsweise des Systems nicht vollständig beherrscht.

Urheberrecht

Wissenschaftliches Arbeiten und Urheberrecht

Dauer: 30 Minuten
Arbeitsform: Erläuterungen und Diskussion

Kritik des aktuellen Urheberrechts

§
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Quelle: YouTube

Informationen zum

  • Urheberrecht,
  • Urheberpersönlichkeitsrecht und den
  • Schranken des Urheberrechts (insbesondere § 51 Zitate).
  • Open Access in der Wissenschaft

Aufgaben

  • Zu Beginn wird ein verbreitetes Narrativ zum Urheberrecht beschrieben: »Ein starkes und gerechtes Urheberrecht schützt Kreative und ermöglicht ihnen, von ihrer Arbeit zu leben.« Rekonstruiert die Argumentation, mit der dieses Narrativ im Vortrag infrage gestellt wird und unterscheidet dabei zwischen
    • historischen Argumenten,
    • statistischen Argumenten,
    • rechtlichen Argumenten und
    • gesellschaftspolitischen Argumenten.
  • Im Video wird anhand verschiedener statistischer Angaben eine Aussage darüber getroffen, wie viele Menschen in Deutschland für ihren Lebensunterhalt auf ein starkes Urheberrecht angewiesen sind. Überprüft diese Aussage.
    • Rekonstruiert zunächst die Argumentation des Videos: Welche Zahlen werden verwendet und wie wird daraus die Schlussfolgerung abgeleitet?
    • Sucht die im Vortrag genannten Quellen auf und überprüft die verwendeten Zahlen.
    • Prüft die Rechnung.
    • Prüft anschließend die Schlussfolgerung: Sagen die verwendeten Daten tatsächlich das aus, was im Vortrag behauptet wird?
    • Formuliert auf Grundlage eurer Recherche eine Aussage, die ihr wissenschaftlich vertreten könnt.

Hausaufgabe

Hausaufgabe

  • Lest den Text »Exkurs: Die Hypothese und der hermeneutische Zirkel« von Helmut Seiffert, in: Einführung in die Wissenschaftstheorie 2. Phänomenologie, Hermeneutik und historische Methode, Dialektik, München 1970, zit n. d. 9. Aufl. (= BSR 61) ebd. 1991, S. 129–131 (im Reader zum Seminar S. 5 f.).
  • Von zwei Personen:
    • Erstellt eine kurze Zusammenfassung ohne KI und lasst sie anschließend von einer KI überarbeiten.
    • Formuliere umgangssprachlich, in wenigen Sätzen und ohne Hilfe von KI eine persönliche Meinung, wie der Text auf dich gewirkt hat und wie du ihn inhaltlich fandest.

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