Lobe den Herren, den mächtigen König
Text: Joachim Neander (1680)
Musik: nach einer weltlichen Vorlage
Das Kirchenlied Lobe den Herren, den mächtigen König zählt zu den bekanntesten deutschsprachigen Kirchenliedern. Der Text stammt von Joachim Neander und wurde 1680 erstmals veröffentlicht. Neander greift biblische Lobpsalmen auf und verbindet sie mit einer kraftvollen, gemeinschaftsstiftenden Sprache, die zum Mitsingen einlädt. Die eingängige Melodie ist älter als der Text und dürfte auf eine weltliche Melodie zurückgehen. Die eingängig fröhliche Melodie im tänzerischen triplierten Metrum dürfte wesentlich zur Verbreitung des Liedes beigetragen haben.
In der Rezeption entwickelte sich das Lied konfessionsübergreifend zu einem festen Bestandteil evangelischer wie katholischer Gesangbücher und wurde vielfach bearbeitet, unter anderem von Johann Sebastian Bach. Liturgisch wird es besonders als Eröffnungs- und Schlusslied eingesetzt, etwa an Festtagen oder bei feierlichen Gottesdiensten, da es Lob, Dank und Zuversicht in eindrucksvoller Weise bündelt.
Inhalt
CC0/PDM | Johann Sebastian Bach
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CC BY | Ulrich Kaiser (2026)
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1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren, | 2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, |
3. Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet, | 4. Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, |
5. Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. |