Quelle: Wikimedia
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Die Drei Gesänge op. 42 für sechsstimmigen gemischten Chor entstanden in der früheren Schaffenszeit des Komponisten. Mit den Vertonungen Abendständchen, Vineta und Darthulas Grabesgesang entfaltet Brahms eine poetische Klangwelt zwischen Naturstimmung, Sagenromantik und nordischer Schwermut. Die Werke zeichnen sich durch ihren warmen Chorklang und ihre farbenreiche Harmonik aus.
Die Lieder und Romanzen op. 93a von 1883/84 knüpfen teilweise an den volksliedhaften Ton früherer Chorwerke an. Die sechs Stücke – darunter Der bucklichte Fiedler, Das Mädchen und Fahr wohl – verbinden schlichte Melodik mit kunstvoller Satztechnik. Humorvolle, lyrische und nachdenkliche Momente wechseln einander ab und verleihen dem Zyklus besondere Vielfalt und Lebendigkeit.
Mit den Fünf Gesängen op. 104 erreichte Brahms den Höhepunkt seines weltlichen a-cappella-Schaffens. Die 1888 komponierten Werke spiegeln eine nachdenkliche, oft melancholische Grundstimmung wider. Themen wie Vergänglichkeit, verlorene Jugend und die Nähe des Todes prägen die Texte und finden in einer dichten, expressiven Chorsprache ihren musikalischen Ausdruck. Im Herbst gilt als eines der ergreifendsten Chorstücke von Johannes Brahms.
Inhalt
Johannes Brahms, Drei weltliche Gesänge Op. 42, Ensemberlino Vocale, Ltg: Ulrich Kaiser, Aufnahme Berlin 1992–1994, Lizenz: CC-BY-4.0
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Johannes Brahms, Sechs Lieder und Romanzen Op. 93a, Ensemberlino Vocale, Ltg: Ulrich Kaiser, Aufnahme Berlin 1992–1994, Lizenz: CC-BY-4.0
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Sopran: (solo): Marianne Kienbaum |
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Johannes Brahms, Fünf Gesänge Op. 104, Ensemberlino Vocale, Ltg: Ulrich Kaiser, Aufnahme Berlin 1992–1994, Lizenz: CC-BY-4.0
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